Küken im Ei abgestorben? So verhindern Sie Brutfehler
Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Brutmaschinen direkt vom Hersteller
schneller Versand
kostenloser Versand ab 150 €
Kauf auf Rechnung möglich
Telefon 09732 91000

Küken im Ei abgestorben? So verhindern Sie Brutfehler

Wenn Sie Hühnerzüchter sind, ist es Ihnen bestimmt schon einmal passiert: Beim Bruteier schieren sehen Sie einen roten Blutring im Dotter – ein Anzeichen, dass das Küken im Ei abgestorben ist. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Brutfehler entstehen und wie Sie diese Komplikationen vermeiden können. Auf diese Weise können Sie die Schlupfrate erhöhen und sich über mehr gesunde Küken freuen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie sich in unserem Online-Shop mit der richtigen Ausrüstung ausstatten können, um Brutfehler zu vermeiden.

Wie entstehen Brutfehler?

Das Wichtigste, um zu verstehen, warum Küken und Embryonen im Ei absterben, ist zu wissen, wie Brutfehler entstehen. Grundsätzlich sind in den meisten Fällen wechselhafte oder falsche Brutbedingungen für abgestorbene Embryos verantwortlich. So müssen die richtigen Bedingungen konstant aufrechterhalten werden, die den Bedingungen der Naturbrut nachempfunden sind. Schon geringfügige und kurzfristige Abweichungen können die Entwicklung des Embryos stark beeinträchtigen.

Die häufigsten Brutfehler vermeiden

Es gibt zahlreiche Bedingungen, die für eine gesunde Entwicklung der Embryonen wichtig sind. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden zeigen, worauf Sie beim Ausbrüten achten sollten und welche Folgen es für die Küken hat, wenn die Bedingungen von den Optimalwerten abweichen:

  • Bruttemperatur: Eine der wichtigsten Kennzahlen für den Erfolg der Brut ist die Temperatur. Diese sollte den Bedingungen der Naturbrut möglichst entsprechen. Die Glucke sorgt für eine Temperatur zwischen 37,5 °C und 37,8 °C, die Sie ebenfalls aufrechterhalten sollten. Bereits geringfügige Abweichungen können für Brutfehler sorgen, in deren Folge der Embryo abstirbt oder Entwicklungsfehler erleidet.
  • Fehlende Wendung: Eine weitere wichtige Bedingung ist die regelmäßige Wendung der Bruteier. Bei der Naturbrut übernimmt die Henne diese Aufgabe instinktiv. Das regelmäßige Wenden erfüllt mehrere Aufgaben: Zuerst werden die Wärme und die Nährstoffe gleichmäßig im Brutei verteilt. Außerdem verhindert es das Verkleben des Dotters an der Eihaut.
  • Die richtige Luftfeuchte: Auch die Luftfeuchtigkeit ist für den Bruterfolg zentral. Während der Brutzeit sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 % liegen. Am Schlupftag sollte die Luftfeuchte auf zwischen 65 und 75 % erhöht werden. Falls das nicht gegeben ist, fällt es den Küken schwerer, die Eierschale zu durchbrechen und es besteht die Gefahr, dass die Tiere an der Schale verkleben.

Was ist mit abgestorbenen Bruteiern zu tun?

Wenn Sie abgestorbene Bruteier im Brüter entdecken, sollten Sie sie schnellstmöglich entfernen. So vermeiden Sie, dass sich Fäulnis und Keime entwickeln und die anderen Bruteier beeinträchtigen. Sie können entweder im Restmüll entsorgt oder hart gekocht und als hochwertiges Futter verwendet werden. Wichtig ist es, die Bruteier zuvor gründlich zu durchleuchten, um zu bestätigen, dass sie wirklich abgestorben sind. Achten Sie auf Blutringe oder fehlende Adern nach dem 4. Bruttag.

So ermöglichen Sie eine gesunde Brut

Die richtigen Bedingungen bei der Brut zu gewährleisten, ist also die wichtigste Maßnahme, um für gesunde Embryonen zu sorgen. In unserem Online-Shop können Sie hochwertige Ausstattung bestellen, die Ihnen dabei hilft, diese Bedingungen dauerhaft aufrechtzuerhalten. Beispielsweise können Sie bei uns Flächenbrüter kaufen, die dank vieler nützlicher Funktionen für die richtigen Bedingungen sorgen. Je nach Modell werden die Eier im Brutautomat vollautomatisch gewendet, um eine optimale Verteilung der Wärme zu gewährleisten. Außerdem können Sie bei uns einen separaten Wendeeinsatz für Brutmaschinen kaufen, der es Ihnen ermöglicht Ihr Modell auf die Bruteigröße unterschiedlicher Tierarten auszurichten. Dank integriertem Brutthermometer haben Sie außerdem die Temperatur in der Maschine immer im Blick. So können Sie leicht Schwankungen erkennen und eingreifen.

Mit unseren Tipps für eine erfolgreiche Brut sorgen

Mit unseren Hinweisen sind Sie bestens informiert, um Brutfehler zu verhindern und Ihre Hühnereier ausbrüten zu können. Natürlich ist es wichtig, die angegebenen Bedingungen an die jeweilige Tierart anzupassen. Doch unabhängig davon, ob Sie Hühner oder Wachteln züchten, sind die Bruttemperatur, die regelmäßige Wendung und die Luftfeuchtigkeit bei jeder Geflügelart wichtig.
Wenn Sie sich die Hühnerzucht möglichst erleichtern möchten, empfehlen wir Ihnen, unser Sortiment zu erkunden und sich mit einer hochwertigen Brutmaschine aus unserem Online-Shop auszustatten.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Brutfehler

Sollten an dieser Stelle noch Fragen über Brutfehler und abgestorbene Küken offen sein, werden Sie hier fündig. Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen unserer Kunden und anderer Hühnerhalter gesammelt und übersichtlich für Sie beantwortet:

Sollte Küken beim Schlüpfen geholfen werden?

In der Regel ist davon abzuraten. Oft ist ein menschlicher Eingriff schädlich, da Blutgefäße noch mit der Eihaut verbunden sind und diese leicht verletzt werden können. Geduld ist hier der beste Ratgeber: Oft kann der Schlupf bis zu 24 Stunden dauern.

Woran sind abgestorbene Bruteier früh zu erkennen?

Wenn das Brutei früh in der Entwicklung abstirbt, ist es daran zu erkennen, dass sich kein Adernetz bildet. Überprüfen Sie Ihre Bruteier am 4. oder 5. Tag mit einer Schierlampe, um zu prüfen, ob sich das erste Adergeflecht entwickelt hat.

Warum sterben Küken noch spät in der Entwicklung ab?

Wenn die Brutphase bisher gut verlaufen ist, kann auch kurz vor dem Schlüpfen noch eine Komplikation auftreten: Sollte die Luftfeuchtigkeit zu gering sein, kann es passieren, dass das Küken an der Eierschale festklebt.